Ungezieferbekämpfung

Wie man Zecken und Flöhen bei Hunden vorbeugt und wieder loswird

Zecken in den Hundehaaren
(Foto: psdesign1 - fotolia.de)

Zecken und Flöhe sind der Alptraum jedes Hundebesitzers, denn sie haben nicht nur quälenden Juckreiz, sondern manchmal auch Wurmbefall, Entzündungen und Krankheiten zur Folge. Im Fachhandel gibt es eine reichhaltige Auswahl unterschiedlicher Produkte mit chemischen oder natürlich wirkenden Inhaltsstoffen zur Vorbeugung und Behandlung von Parasitenbefall.

Chemische Schutzpräparate

Zecken in Wald und Wiesen
Zecken in Wald und Wiesen (Foto: bluedesign - fotolia.de)

Spezielle Halsbänder sollen das Einnisten von Flöhen und Zecken verhindern. Spot-on Präparate, die zwischen die Schulterblätter geträufelt werden, wirken über den Blutkreislauf des Hundes und verhindern die Eiablage und somit die Fortpflanzung von Flöhen. Sprays, Puder und Shampoos wirken abtötend auf vorhandenes Ungeziefer am Tier und in seiner Umgebung.

Der raschen Wirksamkeit solcher chemischen Produkte steht die Tatsache gegenüber, dass es sich um Nervengifte handelt, deren Einsatz nicht unbedenklich ist. Es gibt Hunderassen, die derartige Mittel überhaupt nicht vertragen. Außerdem ist nicht zu vermeiden, dass die Hundebesitzer bei jedem Kontakt mit dem Tier zwangsläufig auch mit den Chemikalien in Berührung kommen. Weil auch ein Übertritt der Wirkstoffe in die Raumluft möglich ist, sollte die chemische Keule nicht oder nur gezielt eingesetzt werden. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Kinder engen Kontakt zu dem Hund haben.

Flohhalsbänder sollten erst unmittelbar vor dem Spaziergang angelegt, bei der Rückkehr sofort abgenommen und bis zum nächsten Einsatz in einem fest verschlossenen Plastikbeutel aufbewahrt werden.

Biologische und manuelle Schädlingsbekämpfung

Zecke im Strauch
Zecke im Strauch (Foto: Michael Tieck - fotolia.de)

Biologische Mittel gegen Parasiten arbeiten mit ätherischen Ölen wie Citronella und pflanzlichen Bestandteilen aus Chrysanthemen und Neembaum. Die Wirkung setzt meist langsamer ein und die Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden. Bei rechtzeitigem Beginn und konsequenter Durchführung kann man aber Floh- und Zeckenbefall durchaus erfolgreich verhindern.

Aufwändiger ist die manuelle Behandlung mit dem elektrischen Flohkamm. Dieser arbeitet mit einer Mikrospannung, die für den Hund schmerzlos und ungefährlich, für Flöhe aber tödlich ist. Bei täglicher gründlicher Anwendung, am besten nach jedem Spaziergang, haben Flöhe keine Chance, sich einzunisten.

Dabei kann auch gleich nach Zecken gesucht werden, da diese meist noch im Fell sitzen. Hat die Zecke bereits zugestochen, wird sie mit einer Zeckenzange direkt auf der Haut gefasst und vorsichtig herausgezogen. Der Zeckenkörper darf dabei nicht gequetscht werden, sonst kann der Darminhalt mit darin enthaltenen Krankheitserregern in die Einstichstelle gelangen.

Abzuraten ist von den oft empfohlenen Knoblauch- oder Zwiebelgaben zur Zeckenabwehr. Die blutverdünnenden Wirkstoffe können bei Hunde schwere Anämien auslösen.

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