Clickertraining

Hundeerziehung mit Clicker

Hund mit Stock im Maul
(Foto: Carola Schubbel - fotolia.de)

Mit Clickertraining kann ein Hundehalter auf einfache Weise seinen Hund erziehen und ihm vermitteln, ob sein Verhalten angebracht ist. Außerdem kann er unter Verwendung eines Clickers seinem Tier leichter Kunststückchen beibringen. Völlig frei von jeglichen Zwangsmitteln geschieht mittels Clickertraining die Beeinflussung eines Verhaltens des Hundes bis hin zu komplexen Verläufen sowie dem Beibringen kleiner Tricks.

Operante Konditionierung

Beim Clicker handelt es sich um ein Gerät mit einem in ein Gehäuse montierten Stahlblechband. Die Betätigung des Clickers biegt dieses Blechband, woraufhin ein lautes Knackgeräusch ertönt. Der Clicker funktioniert ähnlich wie das Spielzeug Knackfrosch.

Hund springt auf Frisbee
Hund springt auf Frisbee (Foto: ksuksa - fotolia.de)

Der Einsatz des Klickers bei der Erziehung des Hundes führt zu dessen Konditionierung. Verhaltenswissenschaftliche Forschungen erbrachten, dass Tiere sehr gut auf positive Verstärkung hin ihr Verhalten ausrichten. Positiv für den Hund wäre zum Beispiel eine Belohnung durch Nahrung beim Zeigen eines erwünschten Verhaltens.

Der Clicker setzt mit seinem Geräusch das Signal, dass gleich eine Belohnung folgen wird. Er überbrückt die Zeit zwischen dem gewünschten Verhalten und dem Verabreichen der Belohnung in Form eines Leckerlis. Hunde können sich nämlich nur über einen sehr kurzen Zeitraum Ursache und Wirkung merken.

Mit der Zeit prägt sich dem Hund ein, dass nach dem Clickerton eine Belohnung folgen wird. Der Clicker belohnt also unmittelbar nach dem Anlass gebenden Ereignis. Der Hund verknüpft diese Belohnungsankündigung mit seinem gezeigten Verhalten und wird den versprochenen Leckerbissen sehnlichst erwarten, den er natürlich auch erhalten muss. Auf diese Weise tritt ein wirksamer Lerneffekt ein.

Belohnung und positives Lernen

Hund am Bellen
Hund am Bellen (Foto: tverkhovinets - fotolia.de)

Hunde lernen besser über die Belohnungsmethode. Strafen bewirken zu wenig und sind als unethisch abzulehnen. Oft verknüpft ein Hund die Strafe nicht mehr mit seinem Fehlverhalten oder stattdessen mit einer bedeutungslosen Nebensache. Das Resultat kann sogar das Entwickeln von Ängsten oder Verhaltensstörungen sein.

Das Clickergeräusch klingt immer gleich. Im Gegensatz zur Stimme des Hundehalters zeigt das Geräusch des Clickers keine möglicherweise den Hund irritierenden Emotionen.

Mit einem Clicker kann der Hundehalter ein unerwünschtes Verhalten seines Hundes allerdings nicht abstellen. Der Clicker wirkt nur über positive Verstärkung. Er lässt sich also in dem Moment einsetzen, in dem statt des Fehlverhaltens das erwünschte auftritt. Gibt es nur negatives Verhalten, kann eine sanfte Strafe in Form eines Vorteilsentzugs erfolgen. Der Clicker darf nur Positives ankündigen!

Hunde im Netz - Neueste Einträge

Jetzt kostenlos eintragen
  • petshoptoys

    Bei Petshoptoys finden Sie ein umfassendes Sortiment an Tierbedarf, Ti...

  • DoggyBed® - orthopädische Hundebetten

    Ein gesundes Hundebett auch für kleine Hunde: Die orthopädischen Hunde...

    Zum Eintrag

    44534 Lünen, Schützenstr. 32-34

  • Australian Silky Terrier

    Australian Silky Terrier Of Silky's Dream. Kontrollierte Australian Si...