Erziehungshilfen

Halti, Erziehungsgeschirr, Wurfkette und Co.

Hund wird an der Leine geführt
(Foto: Hutch - fotolia.de)

Erziehungshilfen sind für viele Hundehalter eine bequeme oder auch die letzte Lösung, den geliebten Vierbeiner unter Kontrolle zu bringen. Der Nachteil der meisten Hilfen ist jedoch der Lerneffekt. Die Ursache wird selten behandelt, dafür unterdrückt der Hund sein Verhalten aus Angst oder Unsicherheit. Damit Erziehungshilfen auch helfen, sollten sie nur zur Unterstützung eingesetzt und vorher von einem erfahrenen Hundetrainer erklärt werden.

Halti

Beim Halti oder auch Anti-Zug-Halfter genannt, handelt es sich um ein Kopfgeschirr ähnlich eines Pferdehalfters. Das Halti wird um den Nacken und die Schnauze geführt und erlaubt die Kontrolle des Kopfes durch Zug an der Leine. Diese Erziehungshilfe dient vor allem der Lenkung des Hundes, wenn dieser an der Leine zieht, den Halter nicht beachtet oder sich auf andere Hunde und Objekte fixieren will.

Das Halti muss in jedem Fall in Kombination mit einem normalen Halsband getragen und gehalten werden. Würde man nur das Halti verwenden, könnte sich der Hund schwere Wirbelverletzungen zu ziehen.

Erziehungsgeschirr

Beim Erziehungsgeschirr handelt es sich um ein Hundegeschirr, welches den Hund durch Druck und Reibung im Brustkorb-Bereich am Ziehen hindern soll. Hier gibt es verschiedene Ausführungen.

In der Regel wird die Leine jedoch so befestigt, dass die hinteren zwei Schlaufen, welche hinter den Vorderbeinen den Brustkorb einfassen, zusammengezogen werden können. Dadurch spürt der Hund einen Druck unter den Achseln oder um den Brustkorb. Durch den Schmerz bleibt der Hund instinktiv stehen oder wird langsamer.

Wurfkette und Rütteldose

Bei einer Wurfkette handelt es sich um eine Metallkette, die bei unerwünschtem Verhalten des Hundes in seine Nähe geworfen wird. Die Rütteldose funktioniert nach dem selben Geräusch-Prinzip. Hierbei kann es sich um eine gewöhnliche Metalldose, gefüllt mit Steinen oder Holz handeln.

Der Hund erschreckt sich bei dem ungewohnten Geräusch und unterlässt seine aktuelle Handlung. Bei dieser Erziehungshilfe wird dem Hund jedoch Angst oder gar Panik gemacht, weshalb sie mit Bedacht und Wissen durchgeführt werden sollte. Sie eignet sich vor allem bei Ausnahmesituationen. Mit der Wurfkette sollte natürlich niemals der Hund getroffen werden.

Schleppleine

Bei der Schleppleine handelt es sich um eine sehr lange Leine von 5, 10, 15 oder mehr Metern, die beim Apportieren lernen helfen kann. Der Hund hat sehr viel Bewegungsfreiheit, kann jedoch nicht entwischen.

Beim Werfen ist es wichtig, den Hund nicht die voll Länge der Leine ausnutzen zu lassen. Die Schleppleine dient nur als letzte Sicherheit, falls der Hund doch nicht hören sollte und weglaufen will.

Hund spielt mit Katze
Hund spielt mit Katze (Foto: Ulf - fotolia.de)

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