Mein Hund - gut erzogen

Eine gute Hundeerziehung ist essenziell für das Zusammenleben

Labrador liegt im Herbstlaub
(Foto: cynoclub - fotolia.de)

Das Thema Hundeerziehung bringt mittlerweile zahlreiche Ratgeberbücher und -sendungen im Fernsehen hervor und jeder Autor betont, dass seine Methoden die besten sind. Für klassische Probleme wie das Ziehen an der Leine gibt es inzwischen auch diverse Erziehungshilfen. Einige grundlegende Prinzipien der Erziehung sind hier zusammengefasst.

Warum Hunde Erziehung brauchen

Hund gehorscht seinem Halter
Hund gehorscht seinem Halter (Foto: davidcrehner - fotolia.de)

Zwei Aspekte sind am wichtigsten. Einerseits brauchen alle Hunde eine gute Erziehung, andererseits muss diese Erziehung so gestaltet sein, dass der Hund sie als Spaß oder Spiel empfindet. Nur dann ist er bereit mitzumachen und fühlt sich motiviert.

Warum braucht jeder Hund eine Erziehung? Der erste Grund liegt in dem Naturell dieses Tieres begründet. Hunde sind Rudeltiere, die sich instinktiv in eine soziale Gruppe einfügen wollen - und zwar in den meisten Fällen nicht als Leittier. Sie benötigen Führung, sonst verlieren sie die Orientierung und wissen nicht, wie sie sich den anderen Mitgliedern der Gruppe gegenüber angemessen verhalten sollen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Gruppe - das Rudel - aus Artgenossen oder aus Menschen besteht. Die Erziehung gilt für beide Fälle.

Wenn der Hund ohne Erziehung bleibt, fehlen ihm die Umgangsregeln und er entwickelt erhebliche Verhaltensauffälligkeiten. Es kann auch passieren, dass er versucht, die Führung des Rudels zu übernehmen. In diesem Fall gehorcht er nicht mehr und wird für seine Besitzer und schlimmstenfalls für Nachbarn und weitere Menschen zum Problem. Viele Hunde, die unberechenbar werden und gerne beißen, sind nicht richtig in ihre Gruppe integriert und es fehlen ihnen Führung und Erziehung.

Spiel und Spaß in der Erziehung

Der Hundebesitzer muss durch Erziehung ständig wieder neu deutlich machen, dass er der Rudelführer ist, auch durch so kleine Befehle wie "Sitz" oder "Bleib". So kann sich der Hund jederzeit des festen Rahmens sicher sein, den er braucht. Je besser ein Hund gehorcht, desto mehr Freiheiten kann man ihm auch gewähren und desto entspannter wird das Zusammenleben.

Hund läuft über eine Wiese
Hund läuft über eine Wiese (Foto: Otmar Smit - fotolia.de)

Andererseits muss diese Erziehung zum allergrößten Teil auf spielerischer Ebene stattfinden und dem Hund bei aller nötigen Konsequenz Freude bereiten. Das regt ihn an gerne mitzumachen. Ein seelisch gesunder Hund möchte sein Leben lang spielen. Selbst Hunde mit Spezialausbildung, etwa Drogensuchhunde, betrachten ihre Arbeit als Spiel. Spezielle Kopf- und Suchspiele fördern und fordern den Hund und sind wahre Wundermittel gegen die Flausen im Kopf eines gelangweilten Hundes.

Dementsprechend wichtig ist ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Hund. Spielen und Lernen erfordern eine Atmosphäre des Vertrauens und der Lebensfreude - ganz wie bei Kindern. Ein Hund ohne Vertrauen und Zuneigung zu seinem Besitzer wird sich nur schwer gut erziehen lassen. Deswegen funktionieren auch Erziehungsmethoden, die mit positiver Verstärkung arbeiten - zum Beispiel das Clickertraining - ausgesprochen gut.

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